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Um die intensiven Prozesse der erlebnispädagogischen Praxis angemessen, sicher und verantwortungsvoll begleiten, steuern und anleiten zu können, vermittelt Ihnen die Qualifizierungsreihe elementare und anknüpfende Kompetenzen aus drei grundlegenden Bereichen: „Nicht Erlebnispädagogik verändert Verhalten, die beteiligten Personen verändern sich ausschließlich selbst. Die Kunst besteht darin, diesen selbst gesteuerten Prozess sinnvoll zu begleiten“ Ziel ist die Vermittlung (selbst-) reflexiver Kompetenzen und eines Spektrums an Fach- und Handlungswissen, um Gruppenprozesse in erlebnispädagogischen Programmen professionell, kreativ, entwicklungs- und ressourcenorientiert steuern zu können.
Die Selbsterfahrung ist ein erstes Lernziel eines erlebnispädagogischen Lehrprogramms. „Nur wenn ich weiß, welchen inneren Prozess die Teilnehmer durchleben, diese Gefühle und Gedanken selbst erlebt habe, kann ich auch auf diese Bereiche im Training bewusst eingehen und darauf Rücksicht nehmen“ (Molan-Grinner, Siegfried) Die Reflexion der eigenen persönlichen Entwicklung im Umgang mit Gruppen ist ein elementarer Bestandteil eigener Gruppenleitungskompetenzen. Im Zentrum der Seminare wird die realistische Einschätzung persönlicher Fähigkeiten und Grundhaltungen stehen, wie beispielsweise Empathie, (Selbst-) Reflexivität und Geduld.
„Grundlage für jedes pädagogische Handeln ist der bewusste Einsatz verschiedener Mittel und Methoden“ (Senninger, Tom) Kooperative Abenteuerspiele, Niedrig- und Hochseilgarten, Klettern am Fels, Orientierung im Gelände, Floßbau und Kanufahren sind erlebnispädagogische Medien. Sie bieten sehr erfolgreiche Möglichkeiten, um Lernthemen in einer Gruppe zu bearbeiten und Prozesse der sozialen Kompetenzbildung in Gang zu bringen, wenn sie professionell angewendet werden. Ihr Vorteil liegt in der schnellen und unkomplizierten mobilen Handhabung. Ziel ist die Vermittlung eines reichhaltigen Repertoires an Spielen und Übungen. Dazu zählen vor allem die sicherheitstechnische Beherrschung der gewählten erlebnispädagogischen Medien in Vorbereitung, Aufbau und Durchführung, um in der Praxis situ-ationsorientiert und gewissenhaft handeln zu können.
Die pädagogische Kompetenz umfasst organisatorische und psychologische Fähigkeiten, Betreuer- und Anleitungskenntnisse. Sie wird ergänzt durch fachspezifische Feldkompetenzen, wie z.B.:
Wir schaffen für Sie eine Grundlage von Kenntnissen aus diesen Bereichen, den sogenannten. „Soft Skills“, welche zur professionellen Arbeit in der Erlebnispädagogik unabdingbar sind. Weitere wichtige Bestandteile zur zielgruppen- und themenzentrierten Programmgestaltung zeichnen sich durch Basiswissen folgender Bereiche aus:
Daraus lassen sich für dieses Grundelement folgende Lernziele formulieren:
ZielgruppenPersonen aus
Fortbildungsrahmen – Pflicht und SchwerpunktDie Themen aus den drei Grundelementen der Qualifizierungsreihe verteilen sich in die einzelnen Veranstaltungsbausteine, die geglidert sind in: Pflicht-/Grundseminare und Schwerpunkt-/Methodenseminare. Die Qualifizierungsreihe umfasst insgesamt vierzehn Veranstaltungsbausteine. Davon sind fünf Bausteine obligatorisch (Pflicht-/Grundseminare):
Aus neun Veranstaltungsbausteinen (Schwerpunkt-/Methodenseminare) können folgende Schwerpunkte frei gewählt werden:
Die Reihenfolge der einzelnen Bausteine ist unabhängig voneinander wählbar. Allerdings ist die Teilnahme an der Einführungsveranstaltung verpflichtende Voraussetzung. Die Zertifikatsvergabe findet in der Abschlussveranstaltung nach einer Prüfung statt, in der das Gelernte in einem Praxisbeispiel vorgestellt werden muss. Vor Beginn der Qualifizierungsreihe findet ein Informationstag statt, an dem Sie unverbindlich und ausführlich über die Inhalte und Organisation informiert werden.
ZeitrahmenSie können die Qualifizierungsreihe innerhalb eines Jahres zum Abschluss bringen, jedoch sollte sie mindestens innerhalb von zwei Jahren absolviert werden. Somit ist ein zeitnaher Einstieg in das Berufsfeld gegeben.
ZugangsvoraussetzungenEine abgeschlossene oder laufende Berufsausbildung aus den genannten Berufsfeldern, eine durchschnittliche körperliche Fitness, Spaß am Umgang mit Menschen und psychische Belastbarkeit. Mindestalter 20 Jahre.
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